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Therapie
Grundsätzlich
stehen, teilweise in Abhängigkeit des Schweregrades der Erkrankung, mehrere
Behandlungsmöglichkeiten zu Verfügung.
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Eine
medikamentöse Therapie kann in den Anfangsstadien die Symptome lindern,
wobei bemerkt werden muss, dass die Langzeitergebnisse eher enttäuschend
sind oder die Behandlung aufgrund von Nebenwirkungen abgebrochen werden muss.
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Aufdehnung der Engstelle (Ballondilatation): Bei dieser Behandlungsmethode
wird ein Ballon bis zur Engstelle eingeführt und versucht diese mechanisch
zu weiten. In den meisten Fällen werden die Schluckbeschwerden dadurch für
die Dauer einiger Monate gebessert. Eine Wiederholung ist jedoch zumeist notwendig
(siehe Abbildung 2).
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Injektion
von Botulinus-Toxin (Botox): Grundsätzlich handelt es sich bei Botulinus-Toxin
um eine hochgiftige Substanz, welche beim Menschen zu einer gefährlichen
Lebensmittelvergiftung führt. Spritzt man jedoch das verdünnte Toxin
in den unteren Schließmuskelbereich zwischen Speiseröhre und Magen,
kommt es zu einer Blockierung der dortigen Nerven und somit zu einer Verminderung
des Verschlussdrucks bzw. Erschlaffung der Muskulatur. Diese Injektion kann während
einer Magenspiegelung durchgeführt werden. Diese Behandlungsform bringt in
ca. 70% der Fälle eine zumindest zeitlich begrenzte Verbesserung des Beschwerdebildes.
Langzeitergebnisse liegen jedoch noch nicht vor. Aufgrund vorliegender Daten,
lässt sich anmerken, dass im Vergleich zur Ballondilatation, die Injektion
von Botox risikoärmer, aber auch weniger erfolgreich ist.
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