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Zusammenfassung
Die
laparoskopische Antirefluxchirurgie hat heute ihren gesicherten
Stellenwert in der Therapie der Refluxerkrankung. Vor allem Patienten,
bei denen die medikatmentöse Therapie versagt, junge Patienten,
die durch die Langzeittherapie eine höhere Komplikationsrate
haben und sehr hohe Kosten verursachen, Patienten mit Barrettösophagus,
bei denen vor allem der alkalische oder gemischte Reflux eine
Rolle spielt, profitieren von einer chirurgischen Versorgung.
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| Intraoperative
Komplikationen, Konversionrate, Morbidität und Mortalitätsrate
sind so gering, daß sie nicht mehr als Argument gegen die Chirurgie
verwendet werden können. Die postoperative Normalisierung der
pH-Metrie und der Manometrie, sowie die Verbesserung der Lebensqualität
unterstreichen die Sinnhaftigkeit der laparoskopischen Antirefluxchirurgie. |
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| Trotz
allem Optimismus darf nicht vergessen werden, daß eingehende
Kenntnisse über die Pathopysiologie der Refluxerkrankung, sowie
eine umfangreiche Abklärung der funktionellen Störung Voraussetzung
sind, um die beschriebenen Erfolge zu erzielen. Auch darf nicht vergessen
werden, daß es eines laparoskopisch versierten Chirurgen bedarf,
was durch die flache Lernkurve der laparoskopischen ARC belegt wird.
All diese Faktoren belegen unsere Meinung, daß die laparoskopische
Antirefluxchirurgie in Zentren gehört, die sich eingehend mit
der gastroösophagealen Refluxerkrankung beschäftigen. |
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