Therapie
Grundsätzlich
sind heute sowohl die medikamentöse als auch die chirurgische
Therapie in der Behandlung der Refluxkrankheit etabliert. Gute
Ergebnisse sind mit einer kontinuierlichen Protonenpumpenhemmer
(PPI) Therapie zu erzielen. Trotzdem gibt es immer wieder Therapieversager
und es darf nicht vergessen werden, daß die Therapie ein
Leben lang durchgeführt werden muß. Je niedriger der
Druck im unteren Ösophagussphinkter, desto höher ist
auch die Rate der Therapieversager; je jünger die Patienten,
desto länger und teurer wird die Therapie und oft nimmt die
Compliance der Patienten mit zunehmender Therapiedauer ab. Nicht
zuletzt haben PPI's keinen Einfluß auf den alkalischen Anteil
des Refluats. Vor allem die Therapie des Barrettösophagus
benötigt eine konstante Suppression des Refluats, was unter
medikamentöser Therapie nicht garantiert werden kann. Sogar
unter einer 2x täglich verabreichten PPI Therapie kommt es
in 70% der Fälle zu einem nächtlichen Säuredurchbruch
im Magen.