Eigene
Ergebnisse
Im
Vergleich zu den vorher präsentierten Ergebnissen dieser
Übersichtsarbeit stellen wir unsere eigenen Erfahrungen aus
dem A.ö. KH Zell am See nach 500 laparoskopischen Antirefluxeingriffen
bei 476 Patienten vor. Von diesen wurden 69% mit einem "floppy"
Nissen und 31% wegen herabgesetzter Bodymotilität mit einem
"Toupet" versorgt. Dieses Patientengut beinhaltet 44
Reoperationen nach ein oder mehrfach vorausgegangener offener
oder laparoskopischer Antirefluxchirurgie.
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| Die
Konversionsrate liegt bei 0,8%, wobei die Hälfte der Konversionen
bei Reeingriffen notwendig war. Alle anderen intraoperativen Komplikationen
konnten laparoskopisch versorgt werden. Keiner dieser Patienten benötigte
einen vergleichbar längeren Krankenhausaufenthalt. Die Mortalitätsrate
beträgt 0%. Postoperative chirurgische Komplikationen waren selten
(2,2%). |
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| Die
Langzeitdysphagierate liegt bei 1,2% und ca. 25% der Patienten klagten
über vorübergehende Schluckbeschwerden. Nur 6 Patienten
benötigten eine weitere Therapie (Dilatation und/oder Reoperation).
Alle Patienten mit Langzeitdysphagie hatten eine Nissen Fundoplikatio.
Postoperativer Reflux trat nur nach Toupet Fundoplikatio auf. Zwei
dieser Patienten erhielten eine Refundoplikatio nach Nissen, die restlichen
Patienten konnten medikamentös versorgt werden. |
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gesamte postoperative Komplikationsrate liegt bei 4,8% (n=35), wobei
in 24 Fällen eine nochmalige chirurgische Intervention notwendig
war. Bei einer Patientin kam es in Folge eines "Teleskopphänomens",
welches 1 Jahr nach dem Primäreingriff auftrat, zu einer Nekrosebildung
an der Magenwand; bei einem Patienten wurde unmittelbar postoperativ
eine Ösophagusperforation nach Abtragung eines Leiomyoms festgestellt. |
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| Die
postoperativen Kontrollen zeigten im Mittelwert eine Normalisierung
des DeMeester Scores in der 24 Stunden pH-Metrie von 63,8 auf 9,6,
sowie einen Anstieg des Drucks am unteren Ösophagussphinkter
im Mittelwert von 2.7 mmHg auf 13,8 mmHg (Normalwert 15mmHg). Endoskopisch
war, mit Ausnahme der 1.3% mit postoperativem Reflux, eine Heilung
der Ösophagitis zu verzeichnen und auch die Kontrolle des Lebensqualitätsindexes
im Vergleich zum präoperativen Wert, stieg signifikant an und
erreichte Werte der Normalbevölkerung. |
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