Gastroösophageale Refluxkrankheit

Therapie - Chirurgisch

Die Indikation zur chirurgischen Therapie besteht bei bleibenden (trotz Medikamenten), wiederkehrenden Beschwerden, bei Patienten mit Komplikationen der Refluxerkrankung sowie einem entsprechenden Leidensdruck.
 

Vor einer Operation muss jedoch eine entsprechende Abklärung (siehe die mit ** gekennzeichneten Punkte unter "Abklärung") durchgeführt werden. Die chirurgische Behandlung wird im Regelfall laparoskopisch ("Knopflochtechnik", "5 kleine Schnitte", mittels Sonden) von außen durchgeführt.

Ziel der Therapie ist die Wiederherstellung der ursprünglichen Druckverhältnisse des Schließmuskels zwischen Speiseröhre und Magen.


Der Behandlungserfolg liegt bei ca. 95 Prozent und führt zu einer dauerhaften Steigerung der Lebensqualität ohne zusätzliche Einnahme von Dauermedikamenten.